22 einzigartige Brücken weltweit – diese übertrifft sie alle

Viele Brücken auf der ganzen Welt ziehen uns mit ihrer atemberaubenden Schönheit in den Bann und jagen uns zugleich einen wohligen Schauer über den Rücken, weil ihre mutigen Konstruktionen schwindelerregende Abgründe, tosende Flüsse oder tiefe Schluchten überspannen. Sie schenken spektakuläre Panoramen und fordern gleichzeitig jeden heraus, der den Schritt hinüber wagt.

Eine der wohl gewagtesten Überquerungen ist die Hussaini Hanging Bridge in Pakistan. Aus dünnen Drahtseilen und alten Holzplanken errichtet, schwankt sie über den wilden Hunza-Fluss. Selbst Wagemutige bekommen weiche Knie, wenn sie die morschen Bretter und weiten Lücken unter sich sehen, doch der Blick auf die majestätischen Karakorum-Berge entschädigt für jedes Zittern.

Nicht minder bekannt ist die Capilano Suspension Bridge in Vancouver, Kanada. Auf 140 Metern Länge schwebt sie 70 Meter über dem Capilano-Fluss. Obwohl deutlich sicherer als die Hussaini-Brücke, löst ihr spürbares Schwanken bei vielen Besucherinnen und Besuchern Schwindel aus, während die hölzernen Planken den Blick in die Tiefe freigeben – ein Nervenkitzel, der lange im Gedächtnis bleibt.

Diese Bauwerke und viele weitere rund um den Globus sind eindrucksvolle Zeugnisse menschlicher Kreativität und Entschlossenheit. Sie zeigen, wie Menschen natürliche Hindernisse überwinden und dabei Konstruktionen erschaffen, die zugleich Furcht einflößend und wunderschön sind.

1. Storseisundet-Brücke, Norwegen

Auch wenn sich der Bau um zwölf Jahre verzögerte, gilt die Storseisundet-Brücke entlang der Atlantikstraße als Meisterwerk der Ingenieurskunst. Ihre niedrige Fahrbahn betont die eigentümliche Form und sorgt für ein verblüffendes Foto-Phänomen: Aus manchen Blickwinkeln scheint die Fahrbahn im Nichts zu enden, weshalb die Brücke Spitznamen wie „Trunkenbold-Brücke“ oder „Straße ins Nirgendwo“ trägt. Stürmische Wellen prallen häufig gegen die Pfeiler und verstärken diese Illusion. Die verlängerte Bauzeit nutzten die Ingenieure, um dem rauen Nordatlantikklima gerecht zu werden. Heute verbindet das Bauwerk die Insel Averøy mit dem Festland und bietet eine der eindrucksvollsten Küstenstraßen Skandinaviens. Trotz der exponierten Lage ist die Brücke stabil und sicher, hat sich jedoch längst vom reinen Verkehrsweg zur Touristenattraktion entwickelt.

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